Kapitel 4 - Praxisleitfaden für SAP® CO Produktkostencontrolling

4    Produktkostenplanung
Im Rahmen der Produktkostenplanung geht es darum,
Kakulationsergebnisse bezüglich der Herstell- und Selbstkosten zu erhalten.
Auf diesem Wege soll ein Fundament für die Preisfindung
(Preisuntergrenzen) gelegt werden, um in letzter Konsequenz die
Produktivität zu maximieren.
Mit Hilfe der Produktkostenplanung kann man Alternativenvergleiche
(Produktionsmengen) und Werksvergleiche (günstigste Produktionsstätte)
vornehmen. Ergänzend ist es möglich, Analysen bezüglich der
Kostenverursachung (Material-/ Lohnkosten-Anteile) und der Einflüsse
der Primärkosten (Abschreibungen / Energiekosten) durchzuführen,
mit dem Ziel einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu begleiten.
Ergänzend unterstützt die Produktkostenplanung (Plankalkulation)
ebenfalls die Bestandsbewertung.
Die Herstell- und Selbstkosten werden basierend auf der
Kostenarten- Kostenstellenrechnung sowie den Mengengerüsten
der Produktionsplanung (Stückliste, Arbeitspläne) ermittelt.
Die geplanten Kostensätze und die Preise aus der Materialbewegung
werden genutzt um das Mengengerüst zu bewerten.

Es gibt zwei grundsätzliche Kalkulationsverfahren:

•    Kalkulation mit Mengengerüst (Standardprodukte)
•    Kalkulation ohne Mengengerüst (Kundeneinzelfertigung)

Grundlage beider Kalkulationsverfahren ist immer das
Material mit einem zugehörigen Stammsatz im System.
Weiterzulesen im Anhang